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Im Einklang mit der Natur bewirtschaften wir
in unserem landwirtschaftlichen Mischbetrieb neun Hektar Weingärten.
Auf vorwiegend südseitig gelegenen Hügeln dominieren Lössand-böden.
In besonderen, kleinklimatisch begünstigten Lagen mit wenig
Niederschlägen gedeihen unsere qualitativ hochwertigen Rot-
und Weißweine.
Um ein Höchstmaß an natürlicher Reife
zu erreichen, wird in den Sommermonaten ein Teil der Trauben "ausgedünnt".
Die naturnahe Weinphilosophie, die sich im Weingarten durch Verbannung
von Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmitteln, sowie durch
Anwendung von Stroh-mulchung gegen Trockenheit ausdrückt, findet
ihre logische Fortsetzung durch Einsatz eines Frühwarngerätesystems,
welches bei fallweisem Auftreten einer Pilzinfektion im Weingarten
die notwendige Spritzung anzeigt. Naturgemäß sind etwa
65% der Rebflächen mit Rotweinsorten bepflanzt.
Traditionelle Ausbaumethoden bei unseren Rotweinen
schöpfen das vorhandene Potential aus und liefern landschaftstypische
dunkle, dichte Rotweine mit schierer Kraft, schöner Frucht und großer
Finesse für eine lange Lebensdauer. Keinesfalls jedoch werden unsere
Weißweine als Stiefkinder behandelt. Besonderen Wert legen wir bei
der Vinifikation aufklare sortentypische feine Frucht, ausgewogene
regionalspezifische Säure, hohen Extrakt sowie eine gewisse feingliedrige
Tiefe und Rasse. Beim Ausbau unserer Weine wird nur sehr zurückhaltend
eingegriffen. Die Weine reifen, Sorten- und qualitätsabhängig, bis
zu eineinhalb Jahren im traditionellen Holzfaß. Spitzenqualitäten
werden zum Teil im Barrique ausgebaut und zu Cuvees mit stoffiger
Dichte verschnitten.
Naturnaher, ökologischer Weinbau und behutsame Pflege
in unseren, in der intakten Jetzelsdorfer Kellertrift gelegenen,
vierzügigen Sand- kellerröhren, sowie eine lange Reifung im Holzfaß
garantieren die hohe Qualität und Bekömmlichkeit unserer Weine.
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